Corona-Übertragung durch Zeitschriften?

Umfangreiche Hygienemaßnahmen bei der Belieferung unserer Lesezirkel-Kunden stehen seit Corona für uns an oberster Stelle. Aber was ist mit den Zeitschriften selbst?


Die Bundesregierung erlaubt weiterhin den Verkauf von Zeitschriften und auch das Bundesgesundheitsministerium gibt in seinen Hinweisen für Patientinnen und Patienten in Arztpraxen keinerlei Hinweis auf den Verzicht von Zeitschriften.

Bei Zeitschriften gehen wir von derselben Voraussetzung aus, die auch für Bargeld herrscht. Virologen halten eine Corona-Übertragung durch Bargeld für unwahrscheinlich. Weshalb?

Corona wird übertragen wie die Influenza, per Tröpfcheninfektion, also durch Husten und Niesen, im Extremfall auch durch Sprechen, betont der Frankfurter Virologe Gottschalk.  Eine Übertragung des Corona-Virus durch Zeitschriften oder ähnliche Weise hält der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts für extrem unwahrscheinlich. Für ihn steht fest: "Wenn bei Corona tatsächlich eine solche Schmierinfektion möglich wäre, wäre die Kurve der Krankenzahlen viel steiler."

Charité-Virologe Christian Drosten teilt diese Einschätzung. Das Corona-Virus sei "extrem empfindlich für Eintrocknung", sagt er. Deshalb sei es so gut wie ausgeschlossen, dass Viren in ausreichender Zahl zusammenkommen, damit sich ein Mensch durch das Berühren einer Oberfläche infiziert.

Interessant ist ein TV Bericht in der ZDF-Sendung HEUTE vom 15.04.2020 über eine Blutplasma-Therapie, die in der Uniklinik Regensburg angewandt wird. Deutlich erkennbar dort, wie ein Blutplasma-Patient eine Lesezirkel-Zeitschrift nutzt. Dieser Bericht beginnt bei 14:12 (Klick auf den 7. Punkt im Zeitstrahl) und ist etwa zwei Minuten lang, bei 14:48 und 16:17 ist die Lesezirkel-Zeitschrift gut zu sehen.

 

 

 

 

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